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    <title>nekoblog n°2 (ein zweiter anlauf.)</title>
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    <description>ein zweiter anlauf.</description>
    <dc:publisher>Neko</dc:publisher>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:date>2006-01-29T12:13:01Z</dc:date>
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    <title>nekoblog n°2</title>
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  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1469208/">
    <title>Gute Nacht.</title>
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    <description>Fremd bin ich eingezogen,&lt;br /&gt;
Fremd zieh&apos; ich wieder aus.&lt;br /&gt;
Der Mai war mir gewogen&lt;br /&gt;
Mit manchem Blumenstrauß.&lt;br /&gt;
Das Mädchen sprach von Liebe,&lt;br /&gt;
Die Mutter gar von Eh&apos; -&lt;br /&gt;
Nun ist die Welt so trübe,&lt;br /&gt;
Der Weg gehüllt in Schnee.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann zu meiner Reisen&lt;br /&gt;
Nicht wählen mit der Zeit:&lt;br /&gt;
Muß selbst den Weg mir weisen&lt;br /&gt;
In dieser Dunkelheit.&lt;br /&gt;
Es zieht ein Mondenschatten&lt;br /&gt;
Als mein Gefährte mit,&lt;br /&gt;
Und auf den weißen Matten&lt;br /&gt;
Such&apos; ich des Wildes Tritt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich länger weilen,&lt;br /&gt;
Bis man mich trieb&apos; hinaus?&lt;br /&gt;
Laß irre Hunde heulen&lt;br /&gt;
Vor ihres Herren Haus!&lt;br /&gt;
Die Liebe liebt das Wandern, -&lt;br /&gt;
Gott hat sie so gemacht -&lt;br /&gt;
Von Einem zu dem Andern -&lt;br /&gt;
Fein Liebchen, Gute Nacht!    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will dich im Traum nicht stören,&lt;br /&gt;
Wär&apos; Schad&apos; um deine Ruh&apos;,&lt;br /&gt;
Sollst meinen Tritt nicht hören -&lt;br /&gt;
Sacht, sacht die Thüre zu!&lt;br /&gt;
Ich schreibe nur im Gehen&lt;br /&gt;
An&apos;s Thor noch gute Nacht,&lt;br /&gt;
Damit du mögest sehen,&lt;br /&gt;
Ich hab&apos; an dich gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Müller&lt;br /&gt;
(1794-1827)</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Neko</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-26T10:43:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1436364/">
    <title>Kosmos</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1436364/</link>
    <description>Der Fehler der Deutschen ist immer gewesen,&lt;br /&gt;
Wie rühmlich man sie sonst auch nennt,&lt;br /&gt;
Daß sie versuchen da zu lesen,&lt;br /&gt;
Wo man noch kaum den Buchstab kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Grillparzer &lt;br /&gt;
(1791-1872)</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-01-19T10:41:38Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1429651/">
    <title>Winterliche Stanzen</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1429651/</link>
    <description>Nun sollen wir versagte Tage lange&lt;br /&gt;
ertragen in des Widerstandes Rinde;&lt;br /&gt;
uns immer wehrend, nimmer an der Wange&lt;br /&gt;
das Tiefe fühlend aufgetaner Winde.&lt;br /&gt;
Die Nacht ist stark, doch von so fernem Gange,&lt;br /&gt;
die schwache Lampe überredet linde.&lt;br /&gt;
Laß dichs getrösten: Frost und Harsch bereiten&lt;br /&gt;
die Spannung künftiger Empfänglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du denn ganz die Rosen ausempfunden&lt;br /&gt;
vergangnen Sommers? Fühle, überlege:&lt;br /&gt;
das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,&lt;br /&gt;
den leichten Gang in spinnverwebte Wege?&lt;br /&gt;
Stürz in dich nieder, rüttele, errege&lt;br /&gt;
die liebe Lust: sie ist in dich verschwunden.&lt;br /&gt;
Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,&lt;br /&gt;
sei froh, es ganz von vorne anzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ein Glanz von Tauben, welche kreisten,&lt;br /&gt;
ein Vogelanklang, halb wie ein Verdacht,&lt;br /&gt;
ein Blumenblick (man übersieht die meisten),&lt;br /&gt;
ein duftendes Vermuten vor der Nacht.&lt;br /&gt;
Natur ist göttlich voll; wer kann sie leisten,&lt;br /&gt;
wenn ihn ein Gott nicht so natürlich macht.&lt;br /&gt;
Denn wer sie innen, wie sie drängt, empfände,&lt;br /&gt;
verhielte sich, erfüllt, in seine Hände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhielte sich wie im Übermaß und Menge&lt;br /&gt;
und hoffte nicht noch Neues zu empfangen,&lt;br /&gt;
verhielte sich wie Übermaß und Menge&lt;br /&gt;
und meinte nicht, es sei ihm was entgangen,&lt;br /&gt;
verhielte sich wie Übermaß und Menge&lt;br /&gt;
mit maßlos übertroffenem Verlangen&lt;br /&gt;
und staunte nur noch, dass er dies ertrüge:&lt;br /&gt;
die schwankende, gewaltige Genüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Maria Rilke&lt;br /&gt;
(1875-1926)</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-01-18T00:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1407826/">
    <title>Wie neubegierig die Möwe&lt;br /&gt;
Nach uns herüberblickt,&lt;br /&gt;
Weil ich...</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1407826/</link>
    <description>Wie neubegierig die Möwe&lt;br /&gt;
Nach uns herüberblickt,&lt;br /&gt;
Weil ich an deine Lippen&lt;br /&gt;
So fest mein Ohr gedrückt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie möchte gerne wissen,&lt;br /&gt;
Was deinem Mund entquillt,&lt;br /&gt;
Ob du mein Ohr mit Küssen&lt;br /&gt;
Oder mit Worten gefüllt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nur selber wüßte,&lt;br /&gt;
Was mir in die Seele zischt!&lt;br /&gt;
Die Worte und die Küsse&lt;br /&gt;
Sind wunderbar vermischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Heine&lt;br /&gt;
(1797-1856)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Autor &lt;br /&gt;
geb. am 13.12.1797 in Düsseldorf, gest. am 17.2.1856 in Paris</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Neko</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-13T13:28:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1407670/">
    <title>Aus der Dose:</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1407670/</link>
    <description>&lt;b&gt;DIE JAHRE LEHREN VIELES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;WOVON DER TAG KEINE AHNUNG HAT&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R.Waldo Emerson</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-01-13T13:02:19Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1393236/">
    <title>dableibt</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1393236/</link>
    <description>liebe ist das&lt;br /&gt;
was dableibt&lt;br /&gt;
die, auch wenn&lt;br /&gt;
das tauschgeschäft&lt;br /&gt;
schief liegt,&lt;br /&gt;
dableibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gelegentlich flieht liebe&lt;br /&gt;
aus dem offenen fenster&lt;br /&gt;
flieht den vielen worten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liebe lebt auf dem saturn&lt;br /&gt;
wenn jemand sagt:&lt;br /&gt;
was hab ich davon&lt;br /&gt;
in der stille&lt;br /&gt;
kehrt sie zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und deine schritte sind&lt;br /&gt;
wieder schritte in der welt&lt;br /&gt;
deine augen nicht mehr&lt;br /&gt;
sortiermaschine, feinde nur&lt;br /&gt;
armen würstchen, freunde&lt;br /&gt;
getreide und knisternde küche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liebe mag das turnen&lt;br /&gt;
auf laken, gleichermaßen&lt;br /&gt;
den zögernden und&lt;br /&gt;
den kräftigen griff,&lt;br /&gt;
liebe verschlampt den abwasch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udo Tiffert&lt;br /&gt;
(*1963)</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-01-11T10:46:43Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1365582/">
    <title>Für und für.</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1365582/</link>
    <description>Im ersten matten Dämmer thront&lt;br /&gt;
Der blasse klare Morgenmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friede zittert: Ungestüm&lt;br /&gt;
Reckt sich der Tag, das Ungetüm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schüttelt sich und brüllt und beißt&lt;br /&gt;
Und zeigt uns so, was leben heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne hat den Lauf vollbracht,&lt;br /&gt;
Und Abendröte, Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten matten Dämmer thront&lt;br /&gt;
Der klare blasse Morgenmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und langsam frißt und frißt die Zeit&lt;br /&gt;
Und frißt sich durch die Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detlev von Liliencron&lt;br /&gt;
(1844-1909)</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Neko</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-05T12:21:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1348119/">
    <title>Silvesternacht.</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1348119/</link>
    <description>Und nun, wenn alle Uhren schlagen,&lt;br /&gt;
So haben wir uns was zu sagen,&lt;br /&gt;
Was feierlich und hoffnungsvoll&lt;br /&gt;
Die ernste Stunde weihen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ein Prosit in der Runde!&lt;br /&gt;
Ein helles, und aus frohem Munde!&lt;br /&gt;
Ward nicht erreicht ein jedes Ziel,&lt;br /&gt;
Wir leben doch, und das ist viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einen Blick dem alten Jahre,&lt;br /&gt;
Dann legt es auf die Totenbahre!&lt;br /&gt;
Ein neues grünt im vollen Saft!&lt;br /&gt;
Ihm gelte unsre ganze Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fragen nicht: Was wird es bringen?&lt;br /&gt;
Viel lieber wollen wir es zwingen,&lt;br /&gt;
Daß es mit uns nach vorne treibt,&lt;br /&gt;
Nicht rückwärts geht, nicht stehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht schwächlich, was sie bringt, zu tragen,&lt;br /&gt;
Die Zeit zu lenken, laßt uns wagen!&lt;br /&gt;
Dann hat es weiter nicht Gefahr.&lt;br /&gt;
In diesem Sinne: Prost Neujahr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Thoma&lt;br /&gt;
(1867-1921)</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Neko</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-02T13:54:20Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1337743/">
    <title>Weißt du, daß ich dir müde Rosen flechte&lt;br /&gt;
ins Haar, das leis ein weher...</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1337743/</link>
    <description>Weißt du, daß ich dir müde Rosen flechte&lt;br /&gt;
ins Haar, das leis ein weher Wind bewegt -&lt;br /&gt;
Siehst du den Mond, wie eine silberechte&lt;br /&gt;
Merkmünze, und ein Bild ist eingeprägt:&lt;br /&gt;
ein Weib, das lächelnd dunkle Dornen trägt -&lt;br /&gt;
Das ist das Zeichen toter Liebesnächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlst du die Rosen auf der Stirne sterben?&lt;br /&gt;
Und jede läßt die Schwester schauernd los&lt;br /&gt;
und muß allein verdarben und verderben,&lt;br /&gt;
und alle fallen fahl in deinen Schooß.&lt;br /&gt;
Dort sind sie tot. Ihr Leid war leis und groß.&lt;br /&gt;
Komm in die Nacht. Und wir sind Rosenerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Maria Rilke&lt;br /&gt;
(1875-1926)</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Neko</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-29T23:38:08Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1318633/">
    <title>SCHENKEN</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1318633/</link>
    <description>Schenke gross oder klein,&lt;br /&gt;
Aber immer gediegen.&lt;br /&gt;
Wenn die Bedachten&lt;br /&gt;
Die Gaben wiegen,&lt;br /&gt;
Sei dein Gewissen rein.&lt;br /&gt;
Schenke herzlich und frei.&lt;br /&gt;
Schenke dabei&lt;br /&gt;
Was in dir wohnt&lt;br /&gt;
An Meinung, Geschmack und Humor,&lt;br /&gt;
So dass die eigene Freude zuvor&lt;br /&gt;
Dich reichlich belohnt.&lt;br /&gt;
Schenke mit Geist ohne List.&lt;br /&gt;
Sei eingedenk,&lt;br /&gt;
Dass dein Geschenk&lt;br /&gt;
Du selber bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim Ringelnatz (1883-1934)</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Neko</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-23T11:14:41Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://neko.twoday.net/stories/1294745/">
    <title>Der Dezember.</title>
    <link>http://neko.twoday.net/stories/1294745/</link>
    <description>&lt;font color=&quot;#483D8B&quot;&gt;Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.&lt;br /&gt;
Ist gar nicht sehr gesund.&lt;br /&gt;
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.&lt;br /&gt;
Kennt gar die letzte Stund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.&lt;br /&gt;
Ruht beides unterm Schnee.&lt;br /&gt;
Weiss liegt die Welt, wie hingeträumt.&lt;br /&gt;
Und Wehmut tut halt weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.&lt;br /&gt;
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.&lt;br /&gt;
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.&lt;br /&gt;
Nützt nichts, dass man&apos;s versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wieder stapft der Nikolaus&lt;br /&gt;
durch jeden Kindertraum.&lt;br /&gt;
Und wieder blüht in jedem Haus&lt;br /&gt;
der goldengrüne Baum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,&lt;br /&gt;
wie hold Christbäume blühn.&lt;br /&gt;
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt&lt;br /&gt;
und glaubst nicht mehr an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.&lt;br /&gt;
Dann dröhnt das Erz und spricht:&lt;br /&gt;
&quot;Das Jahr kennt seinen letzten Tag,&lt;br /&gt;
und du kennst deinen nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Kästner (1899-1974)&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Neko</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neko.twoday.net/topics/Poesiealbum.&quot;&gt;Poesiealbum.&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Neko</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-18T14:06:55Z</dc:date>
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   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
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